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Ausschnitt einer rauscharmen Verstärkerbaugruppe in Mikrostreifenleitungstechnik

Schaltungstechnik · eingestellt

FA-SY-Steuerplatine und zwei Fehler

Beim Aufbau der Steuer- und Anzeigeplatine für den FA-SY-Synthesizer waren SCL und SDA vertauscht. Nach der Korrektur kam der zweite Fehler: ein gesetztes Sicherungsbyte im EEPROM, das nur über die PC-Software zurückzusetzen ist.

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Ausschnitt der Platinenunterseite mit zwei roten Pfeilen, die auf die korrigierte Verbindung von Pin 2 für SCL und Pin 6 für SDA zeigen

Eckdaten

BausatzFA-SY-SP, Steuer- und Anzeigeplatine · Zubehör zum FA-SY-Synthesizer des FUNKAMATEUR
Bus zum SynthesizerI²C
Erster FehlerSCL und SDA im Kabel vertauscht · Pin 2 führt SCL, Pin 6 führt SDA
Zweiter FehlerSicherungsbyte im EEPROM gesetzt · Anzeige zeigt nur noch Blöcke, Drehgeber ohne Funktion
Ursache laut Herstellerunvollständige Initialisierung nach dem Einschalten · typischerweise durch Spannungsspitzen einer prellenden Stromversorgung
Standnicht abgeschlossen · USB-Treiber ließ sich damals nicht installieren

Ziel

Der FA-SY ist ein kleiner Synthesizer-Baustein des FUNKAMATEUR auf Basis des Si570. Dazu gibt es eine Steuer- und Anzeigeplatine, mit der sich die Frequenz ohne PC einstellen lässt. Die wollte ich aufbauen.

Erster Fehler: SCL und SDA vertauscht

Nach dem Aufbau tat sich nichts. Der Fehler mit dem vertauschten I²C-Kabel war vergleichsweise schnell gefunden: SCL und SDA lagen falsch herum.

Ausschnitt der Platinenunterseite mit zwei roten Pfeilen auf die vertauschte Verbindung von Pin 2 und Pin 6

Dieselbe Stelle nach der Korrektur, die Drahtbrücke führt jetzt von Pin 2 für SCL zu Pin 6 für SDA

Nur leider war der Fehler damit immer noch nicht behoben.

Zweiter Fehler: das Sicherungsbyte

Erst nach langer Suche bin ich auf die eigentliche Ursache gestoßen. Das Fehlerbild ist eindeutig, wenn man es einmal kennt: Nach dem Einschalten erscheinen nur noch Blöcke in der obersten Displayzeile, und die Ausgabefrequenz lässt sich mit dem Drehgeber nicht mehr verändern. Die Steuerung über USB funktioniert aber weiterhin.

Dieser Effekt tritt auf, wenn die Initialisierungsroutine des Controllers nach dem Einschalten nicht vollständig abgearbeitet wird und infolgedessen ein Sicherungsbyte im EEPROM gesetzt wird. Eine typische Ursache sind Spannungsspitzen einer prellenden Stromversorgung.

Zurücksetzen lässt sich das Byte nur über die PC-Software zur Si570-Steuerung, im Menüpunkt Setup unter EEPROM: erst Clear Buffer, dann Write EEPROM, anschließend USB und Stromversorgung trennen.

Ergebnis

Genau diesen Fehler hatte ich. Abgeschlossen habe ich die Sache trotzdem nicht: Ich habe einen USB-Anschluss an die Platine gelötet, der PC erkennt die Platine auch, aber den richtigen Treiber bekam ich damals nicht installiert. Ohne den lässt sich das Sicherungsbyte nicht zurücksetzen, und ohne das bleibt die Anzeige tot.

Schade, dass ein Bausatz mit so einer guten Idee an dieser Stelle so anfällig ist. Wenn eine prellende Stromversorgung reicht, um die Baugruppe lahmzulegen, dann gehört an den Spannungseingang ein ordentlicher Kondensator und nicht in die Anleitung ein Hinweis auf die Reparaturprozedur.