Endlich mal wieder QRV
Nach einem Jahr Funkstille wieder auf 2 m unterwegs, mit Handfunkgerät und 5 W unter einem Baum im Schatten. Für DB0WA brauchte es einen Subaudioton von 94,8 Hz und einen neun Meter langen Fiberglasmast statt des Dreimeterstabs.

Durch meinen Umzug und viele dadurch bedingte andere Verpflichtungen ist das Hobby Amateurfunk das letzte Jahr leider sehr eingeschlafen. Auch die Aktivitäten auf dem Blog haben darunter etwas gelitten. Die Frequenz der Antennen- und Elektronik-Bastelprojekte war sehr niedrig, und ich war lange nicht mehr wirklich QRV. Mal sporadisch via APRS im Mobil- oder Portabelbetrieb, aber sonst war eigentlich Funkstille.
Das habe ich heute mal geändert. Bei so einem warmen Wetter, 31 °C, bietet es sich an, sich auf einen bequemen Stuhl unter einem Baum in den Schatten zu setzen. Da mir das Sitzen unter einem Baum alleine jedoch zu langweilig ist, habe ich das Ganze mit Amateurfunk verknüpft.

Heute Morgen hatte ich ein paar kurze nette QSOs über DB0XO gefahren. Danach konnte ich die Nordrhein-Ruhrgebiet-News auf 2 m empfangen.
Nach dem Mittagessen wollte ich das Relais Aachen DB0WA arbeiten. Aber erst mal ohne Erfolg. Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass ich einen Subaudioton (CTCSS) von 94,8 Hz einstellen musste, um das Relais aufzuschalten. Bei der Suche erfuhr ich dann gleich auch etwas über die weiteren Relais-Funktionen.
Durch die Papagei-Funktion habe ich schnell gemerkt, wie schlecht ich am Relais zu empfangen war. Das Setup mit meinem Handfunkgerät, dessen 5 W Sendeleistung und einem Monopol auf einem 3-m-Mast musste also verbessert werden.
Aber wie? Die 5 W Ausgangsleistung waren schon das Maximum des Funkgeräts. Also musste die Antenne besser werden.
Ich habe hier schon mal die faltbare Antenne für 2 m und 70 cm vorgestellt. Und ich hatte noch einen steckbaren 18-m-Fiberglasmast ungenutzt in der Ecke stehen.
Mit drei Kabelbindern wurde die Antenne an den Mast fixiert, eine Eisenstange in den Boden geschlagen und der Mast aufgerichtet. Zuvor habe ich den Mast auf circa 9 m gekürzt, um mir das Aufrichten zu erleichtern.

Die Verbindung zum DB0WA klappte mit dem höheren Mast um einiges besser. Leider war kein anderer OM auf dem Relais QRV, aber ich konnte einige Experimente mit den Funktionen des Relais selbst machen. 🙂
